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Die Geschichte des Rums

Rum hat eine lange Tradition, die uns bis ins Jahr 8.000 vor Christus nach Neuguinea führt, der Wiege des Rums.

Die Kolonialzeit brachte das Zuckerrohr Ende des 15. Jahrhunderts in die Karibik, wo exzellente Bodenbeschaffenheit und ein hervorragendes Klima die Grundlage für den Plantagenanbau des Zuckerrohrs schufen.

Man kam schnell auf die Idee, daraus Rum zu bereiten. Die erste urkundliche Erwähnung fand das Getränk um 1650 als „rumbullion“ (engl. etwa: großer Tumult).

Die wichtigste Grundlage für die Herstellung von Rum ist Zuckerrohrsaft oder Melasse. Auf den französischen Karibikinseln wird aus Zuckerrohrsaft Rum hergestellt, der so genannte „Rhum agricole“. Die meisten Länder, in denen Rum produziert wird, verwenden Melasse, hierbei spricht man von „Rhum industriell“.

Guter Rum zeichnet sich durch eine lange Reifung in Holzfässern aus, wobei das zuerst farblose Destillat eine gelbliche und später eine braune Färbung annimmt.  Je länger die Reifung, desto abgerundeter erscheint sein aromatisches Geschmacksbild.

„Weißer“ Rum reift zwischen 6-30 Monaten in Edelstahlfässern, falls Eichenfässer verwendet werden, verliert der Rum durch Filtrierung die Farbe.

Als die Begründer der modernen Rumherstellung gelten Don Bacardi und Felice Presto, die das Prinzip der Herstellung des weißen Rums nahezu gleichzeitig um 1850 auf Kuba und Jamaika erfanden.

Rumtasting „Round the World“

Freitag, 17.03.2017 – ab 19:30 Uhr

8 verschiedene Sorten Rum

Karibisches Fingerfood und Wasser, zur Neutralisierung der Geschmacksnerven

Verabschiedung der Gäste mit einem Presidente-Bier

Preis pro Person 39,- €